Über mich

Rapalje 🙂

Dieses Lied begleitet mich schon lange Zeit und erinnert mich an meine Jugend, Festival an der Hunte, nach dem Motto „umsonst und draußen“ 😉

Damals von anderen gespielt, doch das ist egal. In der holländischen Version finde ich es immer noch am Besten 🙂

Jedes Jahr am 2. Oktober steht bei mir Rapalje auf dem Plan und ich feiere dann mit Freunden einen für mich sehr bedeutenden Tag. Auf dem Konzert treffe ich immer Bekannte 😉 Für mich bedeutete es nach langen, dunklen Jahren „nach Hause“ zu kommen, wieder Licht am Ende des Tunnels zu sehen, auch wenn ich damals noch keine Ahnung hatte, wie lang und schwer dieser Weg sein würde. Ich feiere Sylvester nicht – bei mir ist der 3. Oktober immer der Beginn eines neuen Jahres und der 2. Oktober somit das Ende eines Jahres 😉

Nordic by nature – gerne in der freien Natur, genieße ich die Ruhe und die Stille, wenn ich selber einmal im Ferienhaus sein kann.

Alleinerziehende Mutter eines Sohnes, der inzwischen erwachsen ist 🙂

Es fällt  immer  Arbeit an, wobei auch Arbeit eine Art von Erholung sein kann. Ich freue mich darüber, wenn es den Gästen gefällt.

Ich arbeite im Schichtdienst in Spätausrichtung, oft auch an den Wochenenden oder Feiertagen und mache meinen Job gerne.  Deshalb auch die beste Erreichbarkeit am Vormittag 😉

Meine Hobbys sind Kanu fahren, Wandern, Fotografieren und Lesen. Einige würden sagen, dass auch Arbeit mein Hobby ist 😉 In meinem Wohnzimmer gibt es einen Schreibtisch, statt Sofa…

Mac Userin und schon reichlich lange dabei. Meine ersten eigenen PC, damals noch mit DOS, gab es 1989.  Technik ist meins, ebenso wie handwerkliche Arbeiten und ich bin bekannt für ungewöhnliche und kreative Lösungen, die dann auch noch wunderbar funktionieren. Improvisation ist alles 😉 Aber eigentlich gibt es fast nichts, für das ich mich nicht interessiere.

Ich bin Frau und gehe gerne mal in den Schuhladen – doch ein Baumarkt ist für mich ebenso interessant. Ich helfe anderen gerne, doch ich nehme auch Hilfe an.

Mitte 50 ist Vieles nicht mehr so wichtig und die Prioritäten ändern sich – irgendwie merkt Frau, dass das Leben endlich ist.

Neben guten Büchern liebe ich Fachbücher und kann diese verschlingen und finde es  interessant immer wieder Neues dazu zu lernen. Ich mag mein Alter, weil ich Vieles schon hinter mir habe und egal, was auch immer geschehen ist, als Erfahrung ansehe. Ich habe Fehler gemacht und mehr als einmal dem falschen Menschen vertraut – das wird immer mal wieder passieren, weil ich mir meine Naivität bewahrt habe, dass es doch viele gute Menschen auf dieser Welt gibt – ich kenne einige davon persönlich 😉

Was mich am Altern stört sind nicht Falten oder graue Haare, sondern dass ich für jeden Mist eine Lesebrille brauche und sonst völlig aufgeschmissen bin… Aber gleichzeitig bin ich dankbar, dass ich 48 Jahre ohne Brille leben konnte – wie viele Menschen haben ihr ganzes Leben lang eine Brille oder haben andere Gebrechen, die ihr Leben einschränken. Ich würde also auf hohem Niveau klagen und das liegt mir nicht.

Ich mag es unkompliziert und einfach – das Leben kann kompliziert genug sein 😉

2015 konnte ich endlich viele Dinge im Ferienhaus umsetzen, die mir schon lange im Kopf herumschwirrten. Am Ende war es gut, dass ich die Renovierung im Dez. 2015 fast abschließen konnte, auch wenn das so manche Nachtschicht zusätzlich erforderte.

2016 gibt es somit nicht so viel zu tun, kleinere Reparaturarbeiten und den Garten schon ein wenig in die Richtung bringen, in die es gehen soll. Das ist auch gut so, denn Anfang 2016 habe ich mein eigenes Haus wieder übernommen von meinen Mietern und diese haben mir leider eine riesige Baustelle hinterlassen – es fehlen Türen, teilweise Decken und im Grunde kann ich noch einmal ganz von Vorne beginnen. Gleichzeitig stellte sich bei meiner Mutter Demenz ein und zwar so dramatisch und schnell, dass eine Unterbringung im Pflegeheim notwendig wurde – die Eingewöhnung war schwierig und oftmals dramatisch, fast jeden Tag war ich dort.

Nach ca. vier Monaten wurde es ruhiger für zwei Monate, es gibt gute und schlechte Phasen. Aber langsam kommt sie dort an und sie hat viele liebe Menschen um sich herum. Drei Tage in der Woche kommt eine Ergotherapeutin zu ihr.

Meine positive Lebenseinstellung hilft mir, irgendwie geht es immer weiter. Hier und Jetzt leben, die Vergangenheit ist fast „vergangen“ und die Zukunft ungewiss – also Beides nichts worüber ich mir heute den Kopf zerbrechen sollte 😉

Wenn du depressiv bist,
lebst du in der Vergangenheit.
Wenn du Angst hast,
lebst du in der Zukunft.
Wenn du inneren Frieden erlebst,
dann lebst du in der Gegenwart.

Laotse

Das Leben ist bunt und wenn ich die Augen öffne, dann sehe ich so viele schöne Dinge und habe immer Hoffnung darauf, dass alles gut wird 😉

Mein Musikgeschmack ist sehr bunt – nur mit Schlager darf man mir nicht kommen 🙂 Musik bedeutet für mich Leben pur, doch auf keinen Fall kann ich „Schmalz“ ertragen – nicht in Büchern, Filmen oder Songtexten 😉

So schön…

Ich war nie ein richtiger Fan von irgendetwas, in meiner Kindheit waren Janis Joplin, Jimi Hendrix und Joe Cocker bei mir absolut top 😉 Onkel Joe hab ich einige Male live genießen können.

Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.

Victor Hugo

 

Oder einfach: Musik sagt mehr….

Meine erste eigene LP war damals Mungo Jerry, in the Summertime. Selbst gekauft hab ich mir als erstes Steppenwolf „Born to be wild“…

Da die Welt Helden braucht zum Abschluss das ultimative Lied für mich in dem Zusammenhang… unvergessen 😉 und wenn schon, denn schon …. mit Christiana F.

Zum Abschluss noch ein sehr kurzer Auszug aus einem Hermann Hesse Gedicht…. Eigentlich nicht nur ein Zauber, sondern auch der Beginn einer neuen Ära, einem neuen Abenteuer, wohin es auch immer führen mag 😉

Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.