Kategorie: Ferienhaus (Seite 1 von 14)

Endlich war ich selber mal wieder am Pälitzsee

und durfte auch mal durch das elektrische Tor fahren. Die Funkfernbedienung habe ich auch ausgehändigt bekommen und im Haus deponiert.

Den alten Lamellenzaun habe ich ersetzt, die Pfosten gestrichen und 2 Hochbeete gebaut und gefüllt.  Im Haus sind neue Jalousien an fast allen Fenstern.

Die alte Abzugshaube ist nun auch weg und die neue hat endlich mehr Licht.

Lamellenzaunelemente 54,5 kg Gewicht hat die alte Frau dann doch ganz alleine geschafft 😉 Bei der Abzugshaube war das größte Problem, die Bohrschablone waagerecht alleine an die Wand zu hängen.  Aber da ich im letzten Jahr auch schon alleine mal eben schnell da war, um einen neuen Geschirrspüler zu bringen und zu installieren und den alten alleine wieder ins Auto gepackt habe, war ich sehr zuversichtlich, dass ich das auch irgendwie schaffen werde.

Für die Gäste, die schon mal im Haus waren – auf der neuen Abzugshaube ist kein Platz mehr für Toaster und Kaffeemaschine / Senseo. Die habe ich kurzer Hand in dem braunen Geschirrschrank in der Küche unten links deponiert. Aber mit der neuen Haube gibt es endlich mehr Licht am Herd. Die lässt sich sogar mit dem Tablet steuern.

Wir haben zusätzlich zu unserer Reinigungsfirma, der Firma Ehlers, einen Hausmeister, der sich um den Garten und um kleinere Reparaturen und was sonst vielleicht einmal so anfällt, kümmert. Herr Tomschin wohnt auf dem Gelände. Er hat das Brötchenfahrrad als erstes repariert und den alten Zaun zersägt. Der liegt noch hinter der Blockhütte, weil das Auto bereits voll war. Beim nächsten Mal entsorge ich diesen dann. Das Auto war schon voll.

Eine neue Feuerschale gibt es auch, die alte hat den Geist aufgegeben als ich die Asche ausgeschüttet habe.

Thermojalousien sind nun an den Fenstern angebracht, außer Terrassentür und Dachfenster. Ich empfehle diese im Sommer, zumindest in den Schlafräumen geschlossen zu halten, damit es etwas kühler im Haus ist.

 

Und schon haben wir wieder September

Im August war ich noch einmal kurz vor Ort, einquartiert allerdings in Warenthin, weil das Haus belegt war. Eine Nacht konnten wir aber dennoch dort verbringen und SUP und See nutzen. Meine Hündin paddelt gerne mit, hat aber am Anfang ein wenig gezickt, weil die Boards dort für sie fremd waren. Aber dann hat sie es doch in vollen Zügen genossen bei über 30 Grad im Schatten.

Gesundheitlich ist bei mir inzwischen auch so weit fast alles o.k., langsam komme ich zur Ruhe. Noch ein paar Arzttermine in diesem Jahr, doch das ist im Großen und Ganzen nur noch Routine. Insgesamt sehen die Werte wieder gut aus und ich kann auch endlich wieder schlafen. Wie viel Stress diese Schichtarbeit produziert hat merkt man erst richtig, er man es hinter sich hat. Ich genieße es Abends draußen zu sitzen, weil das für mich fast nie möglich war.

Als ich hier vor Ort war habe ich mich mit einem Handwerker getroffen, die Fensterbänke müssen verblecht werden und ich warte auf ein Angebot für eine Terrassenüberdachung, die soll dann im nächsten Jahr kommen. Maße hat er schon mal grob ermittelt.

In der ersten Oktoberwoche kommt vermutlich das elektrische Tor, darauf freue ich mich besonders. Wenn bis dahin keine Belegung im Haus ist, werde ich es selber für ein paar Tage nutzen und den 3. Oktober hier feiern , meinen Independence Day. Dieses Mal auch wieder mit Hund unterwegs und nicht zu viel Arbeiten. Hund auf SUP

Das ist mein Board Zuhause, hier paddeln wir auf der Hunte. Ist das 2. Mal, dass Kelly mit auf dem Wasser war. Inzwischen kann ich  mit ihr auch entspannt unter den Brücken unterdurch paddeln. Inzwischen hat das Board auch die Kanaltaufe hinter sich, den habe ich vor der Haustür. Allerdings gibt es da auch Schiffsverkehr und ich wollte, dass Kelly erst sicher auf dem Board ist, bevor wir auf dem Kanal starten. Bei Schiffen müssen wir aus dem Wasser und das erfordert ein wenig Übung mit ihr. Natürlich ist sie mit Schwimmweste gesichert und die hält sie auch gut über Wasser.

Spontan bin ich selber mal hier…

der Rasen ist gemäht, sieht langsam wieder gut aus. Im Wasser war ich auch schon, denn die Temperaturen liegen bei über 30 Grad. Ab Mittags ist es nicht mehr möglich, draußen etwas zu machen.

Kelly habe ich Zuhause gelassen – ist schon ungewohnt ohne Hund unterwegs zu sein. Aber sie tut sich immer schwer hier und wenn sie sich dran gewöhnt hat, dann geht es schon wieder nach Hause. Ich nutze die Gelegenheit, mein Sohn ist Zuhause und kann sich kümmern. Zudem wird sie auch von unserer Nachbarin gebraucht, denn deren Mann ist im Krankenhaus und Kelly spielt den Kümmerer. Sie bekommt jeden Tag ihre Wurst und ist eine nette Abwechslung für unsere Nachbarin.

Ich kann mich also frei bewegen und genieße es.

Im letzten Jahr haben wir die Reinigungsfirma gewechselt – seit einem Jahr reinigt Jennifer das Haus und ich bin sehr zufrieden. Heute habe ich sie besucht, denn sie vermietet selber ab diesem Jahr noch ein paar Bungalows in Warenthin. Eine abenteuerliche Fahrt über Land, zurück dann über Rheinsberg. Wenn bei uns also mal nichts mehr frei ist dann gerne dort schauen.

Bungalow-Vermietung „Am Rheinsberger See“

Auf jeden Fall auch für mich eine Alternative zur Marina, wenn mein Haus belegt ist und ich hier Termine habe. Vermietung dort nur von Frühjahr – Herbst, die Bungalows sind nicht winterfest. Idyllisch gelegen auf jeden Fall, ich hatte ein wenig Mühe es zu finden. Jennifer stand dann mit rotem Kleid an der Straße, so dass ich es nicht übersehen konnte. Mit Sicherheit ist die Tour von Zechliner Hütte nach Warenthin auf der anderen Seeseite toll für eine Fahrradtour, es geht quer durch den Wald. Mit dem Auto sollte man besser über Rheinsberg fahren.

In diesem Jahr soll es endlich ein elektrisches Tor geben hier in der Kolonie – schauen wir mal, meinen Anteil habe ich bereits bezahlt.

2004 war ich das erste Mal hier in Kolonie und habe mein Grundstück gekauft. 2010 waren die Häuser dann fertig. Haus 10 ging erstmals am 3.7.2010 in die Vermietung und ich erinnere mich, dass es auch sehr heiß war in dem Jahr. Möbel aufbauen bei den Temperaturen war anstrengend. Begleitet haben mich seinerzeit mein Nichte, damals 10 und mein Sohn, der da 16 war. Ganz zum Schluss kam dann noch ein wenig Hilfe von anderen, wobei der Endspurt wieder komplett an meinem Sohn und mir hängen blieb. Meine Nichte hat hier Schwimmen gelernt und Schleife binden. So was vergisst man nicht. 2020 habe ich Haus 8 verkauft an Familie Lippert, auch das ist schon wieder 5 Jahre her.

Die Häuser hier sind somit nun seit 15 Jahren fertig und in der Vermietung. Haus 10 seit 2019 unter meiner Regie.

Heute früh habe ich das erste Mal auf einem Board gestanden – Standup Paddeling. Der große Vorteil ist, dass die Dinger extrem leicht sind und ich es alleine transportieren kann. Paddeln war ich schon lange nicht mehr, doch man verlernt es nicht, ist wie Fahrradfahren. Sitzend, Kniend und auch im Stehen – und das mit fast Mitte 60. Bin ich doch stolz auf mich.Gekauft habe ich es in erster Linie für meine Nichten, die nächste Woche hier sind. Drusci und Joann sollen damit ihren Spaß haben.

Heute habe ich den Süllrand vom Kanu geschliffen – doch der Bootslack ist nicht gekommen. Morgen mal schauen, ob ich vor Ort hier was bekomme, damit das Kanu wieder fit wird. Reparaturmaterial für die Risse ist heute auch angekommen. Eigentlich wollte ich ja Urlaub machen und nicht viel tun. Aber ich habe alles beschnitten, gewässert und auch Unkraut ist fast alles weg. Aber ich war fast jeden Tag im See.

Die SUP Boards liegen neben der Blockhütte und dürfen gerne genutzt werden. Ab Anfang Oktober motte ich die beiden Boards dann über Winter ein, weil das Wasser dann zu kalt ist. Hunde dürfen, wenn diese mit auf das Board sollen oder mit ins Kanu, auf dem Steg zugeladen werden. Das habe ich inzwischen mit der Eigentümergemeinschaft klären können.

Abschaffung der Liste für „Listenhunde“ in Brandenburg

Endlich einmal eine positive Entwicklung in Sachen „Listenhunde“. Hier Zuhause in Niedersachsen gab es das ja sowieso nicht und nun hat auch Brandenburg endlich die „Liste“ abgeschafft. Ein Hund ist nicht gefährlich, weil er auf einer Liste steht, sondern weil er falsch erzogen wurde, gequält wurde oder z. B. auch krank ist. Das an einer Rasse festzumachen ist falsch, denn ich kenne viele „Kampfhunde“, die die absoluten „Kampfschmuser“ sind und auch mit allen anderen Hunden super auskommen. Natürlich müssen diese Hunde, wie jeder andere Hund auch, gut geführt werden und entsprechend konsequent erzogen werden. Hundeerziehung ist Arbeit und zwar täglich, auf jedem Spaziergang und auch Zuhause.

Wahrscheinlich wird bei uns ein weiterer Hund einziehen, der die gleiche Problematik hat, wie meine Hündin. Ein älterer Tierschutzhund, ein Rüde. Allerdings wurde hier jegliche Konsequenz in der Erziehung vernachlässigt und das ist nun ein Problem, wo ein Baby da ist. Statt aber jetzt daran zu arbeiten, wird über Abgabe nachgedacht, bzw. ist es beschlossen. Mir kommt ein älterer Hund natürlich sehr entgegen, weil ich selbst auch schon im fortgeschrittenen Alter bin und Kelly wird im Januar ebenfalls schon 7 Jahre alt. Ob ich es mir wirklich antue? Sicher bin ich mir noch nicht, obwohl Jack sehr lieb ist. Wir haben aber viele Diskussionen, die ich mit Kelly nicht habe, weil sie weiß, dass es dann z. B. wieder nur angeleint weiter geht. Wer Freiheit will, der muss sich entsprechend benehmen 😉 Wir sind sehr entspannt unterwegs und treffen viele Hunde, mit denen wir ohne Probleme zusammen laufen können. Ob sich das mit Jack auch so entwickelt, ob er nicht doch viel Jagdtrieb hat – ich kann.es noch nicht sagen. Aber das kann ich in Brandenburg sehr gut üben, denn dort hat es selbst mein Brackenkind gelernt. Bei ihr war „nur“ das Problem der Eifersucht auf Kelly und sie meinte das durchaus ernst. Handelbar, wenn Frau fit ist – doch mit dem gebrochenem Bein musste eine Lösung her. Seitdem hat sie es sehr gut mit 6000 qm Grundstück und zwei Männern (sie liebt Männer) und ihre Menschen sind sehr glücklich mit ihr, sie hätten noch nie einen so tollen und gut erzogenen Hund gehabt, der auch noch so ruhig ist…. Oh, das war richtig Arbeit und so wirklich ruhig wird sie nie werden. Aber sie ist kein Flummy mehr, den ich damals übernommen habe. Drei Jahre harte Arbeit, die sich am Ende aber ausgezahlt haben. Die neuen Besitzer haben zum Glück verstanden, dass an der Erziehung weiter gearbeitet werden muss, denn Lucy braucht Beschäftigung. Sie aportiert und sucht für ihr Leben gerne. Doch sie braucht auch ihre Ruhephasen, die sind genauso wichtig.

Am 31.12. ist der letzte Tag meiner aktiven Phase in der Altersteilzeit. Mein letzter Arbeitstag war allerdings schon am 15.11., da ich noch so einiges an Guthaben und Urlaub hatte. Derzeit fühlt es sich noch ein wenig wie Urlaub an – schauen wir mal, wie es sich entwickelt. Auf jeden Fall gibt es mir die Möglichkeit zwischendurch auch mal in die Kolonie zu fahren und dort vielleicht auch einmal Urlaub zu machen.

Hier noch ein Foto von Jack von unserem gestrigen Spaziergang. Wieder ein schwarzer Hund 😉 Das war aber Zufall, wie bei Lucy auch. 

 

 

Der Wirbelwind war fleißig

und hat das Obergeschoss neu gestrichen

 

 

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