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Corona und Beherbungsverbot

Liebe Gäste,

Brandenburg hat sich leider nicht gegen ein Beherbergungsverbot entschieden.

Falls Sie aus einem Risikogebiet kommen (Ü50), benötigen wir vor Ihrer Anreise einen negativen Corona-Test, der nicht älter als 48 Stunden sein darf.

Den automatischen Versand unserer Gäste APP 5 Tage vor Anreise haben wir aus dem Grund erst einmal deaktiviert und müssen nun im Vorfeld klären, wer darunter fällt… Aber auch das werden wir schaffen 🙂

UPDATE: Da wir im November derzeit nur 2 Anreisen haben, die jeweils nur für 2 Nächte sind…. haben wir beschlossen, dass wir bis Anfang April 2021 schließen. Nur noch die bereits vorliegenden Buchungen werden durchgeführt und die Gäste, die im November anreisen wollen, können kostenfrei stornieren.

Dann machen wir in diesem Jahr eine lange Winterpause und starten hoffentlich im nächsten Frühjahr wieder in bester Gesundheit.

Wir werden den Winter nutzen, um noch die eine oder andere Verschönerung durchzuführen und ich kann – der Vorteil von Corona – mobile working im Ferienhaus machen und es selbst einmal genießen dort zu sein.

Bei Stammgästen, die regelmäßig im Winter kommen, werden wir Ausnahmen machen. Doch das ist nur eine Truppe, die mir spontan einfällt, die kommen selbst auf MV.

Tag der Deutschen Einheit – es ist vollbracht

Am 3.10.2020 habe ich Haus 8 an die neuen Eigentümer, Familie Lippert, übergeben. Begleitet hat den Verkauf Herr Weger aus Rheinsberg als Immobilienmakler.

Natürlich wollte er sich die Übergabe nicht nehmen lassen und kam zum Termin 😉

und wir mussten für Fotos posen 😉 Das Wetter hat auch mitgespielt 🙂

Familie Lippert wird das Ferienhaus weiterhin vermieten, ebenso wie ich Haus 10 weiterhin vermiete.

Warum ich verkauft habe? Die Entfernung ist reichlich von Zuhause bis zum Ferienhaus und ich werde nicht jünger. Dazu habe ich noch meinen Job, meine beiden Hunde und Zuhause ein Haus, das dringend saniert werden muss.

Es gibt viele Erinnerungen, das Haus war ein Anker in einer schweren Zeit – doch nun ist es Zeit, loszulassen und etwas Neues in Angriff zu nehmen. Zudem bleibt mir ja noch ein Haus, das ich noch einige Jahre vermieten werde. Ich werde künftig mehr Zeit in Großzerlang verbringen können, Dank Mobile Working 🙂

Vielleicht haben wir ja auch mal wieder richtig Winter mit zugefrorenen Seen und Schnee. Das würde mir besonderen Spaß machen. Ende Oktober werde ich eine Woche in Großzerlang arbeiten, um noch ein wenig von dem prächtigen Farbenspiel des Herbstes zu genießen.

Meine russische Wundertüte lässt so langsam erkennen, das in ihr wohl auch ein großer Teil Herdenschutzhund enthalten ist. Sie bleibt lieber Zuhause und wenn ins Ferienhaus, dann müssen wirklich alle mit. Deshalb darf sie Zuhause bleiben, das Haus hüten und auf meinen Sohn „aufpassen“. Lucy ist ein anderes Kaliber – an Autofahren hat sie sich inzwischen gewöhnt und ihr macht es Spaß dort. Bürohunde sind inzwischen beide und verhalten sich meistens sehr ruhig und schlafen in der Zeit, in der ich arbeite.

Ich wünsche der Familie Lippert, dass sie sich immer wohlfühlen in ihrem neuen Haus und ebenso tolle Gäste hat, wie ich immer in dem Haus hatte.

Die letzten Gäste sind besonders zu erwähnen, sie haben das Haus nicht nur top hinterlassen, sondern sogar die ganze Wäsche gewaschen 🙂

Die Tage sind mal wieder viel zu schnell verflogen

Ich habe die Zeit mit meinen Hunden genossen. Kelly braucht immer eine ganze Weile, um anzukommen. Jede Veränderung ist für sie ein Problem. Lucy fühlt sich gleich wohl und ist beliebt in der Kolonie.

Seele baumeln lassen und einfach einmal nicht viel tun – völlig ungewohnt. Im nächsten Jahr werden wir den „Sommerurlaub“ noch ein wenig später machen. Der große Vorteil ist, dass es nicht ganz so warm ist und die Hunde weniger unter Hitze zu leiden haben. Mit dem Wetter hatten wir im Großen und Ganzen auch Glück. Den Regentag haben wir zum Ausruhen genommen, war auch dringend notwendig.

Haus 10 hat nun auch ein schickes Brötchenfahrrad.

Am 3. und 4. Oktober sind wir kurz wieder da, um Haus 8 an die neuen Eigentümer zu übergeben und dann Ende Oktober, um noch ein paar Dinge zu klären. Ich habe Ende Oktober zwar keinen Urlaub, doch Dank schnellem Internet kann ich auch von hier arbeiten.

Wir haben wieder den Tortsee unsicher gemacht und auch ein paar Waldspaziergänge, die bei meinen Mädels auch sehr beliebt sind.

Morgen geht es nach Hause, am Montag muss ich wieder arbeiten. Die Muße einen Sonnenuntergang zu beobachten habe ich dann nicht mehr 😉

Der Wirbelwind macht morgen Abend schon die Reinigung, das Haus gehört bis Ende Oktober wieder den Gästen.

Irgendwo im Nirgendwo

läuft die Saison, trotz dem holprigen Start mit Allgemeinverfügung und weiterhin Corona, sehr gut. Haus 10 ist bis zum 24.10. ausgebucht 🙂

In diesem Jahr bin ich nur mal kurz für ein paar Stunden vor Ort gewesen – Masken, Desinfektionsmittel, Technikertermin und ein Meeting mal schnell zwischendurch, d.h. viele Stunden auf der Autobahn. Ich freue mich auf den 22.8., dann beginnt mein Jahresurlaub und ich bin ein wenig länger in der Kolonie.

Seit Anfang dieses Monats arbeite ich zwischendurch auch wieder im Büro, den Rest darf ich noch Zuhause bleiben im Home Office. Die Corona-Zahlen steigen gerade wieder, doch ich bin dennoch zuversichtlich, dass es keinen erneuten landesweiten Lockdown geben wird. Abstands- und Hygieneregeln, dazu Masken und Reduzierung der Kontakte sind für mich inzwischen Standard geworden. Ich bin aber froh, viele Tage noch von Zuhause zu arbeiten, denn im Büro ist, außer am eigenen Arbeitsplatz, Maskenpflicht, um uns selbst und die Kollegen zu schützen. Nur die Hälfte der Arbeitsplätze sind freigegeben, so dass wir reichlich Abstand halten können, wenn wir vor Ort sind.

Wenn der größte Teil der Bevölkerung sich an die Regeln hält, dann sollte es klappen. Ich kann Krise und bin es gewohnt, mich einzuschränken in jeglicher Hinsicht. Der Vorteil in der Kolonie ist, dass man dort jedem anderen aus dem Weg gehen kann und die An- und Abreise ist kontaktlos. Abstand kann man am Wasser und im Wald reichlich halten, es wird nie voll.

Mein Hunde freuen sich bestimmt auch schon auf den Urlaub und unsere langen Spaziergänge, obwohl Hunde uns etwas voraus haben. Sie leben immer im Hier und Jetzt.

Kelly ist inzwischen wieder im Freilauf unterwegs. Ob das bei Lucy jemals möglich ist, erscheint doch fraglich. Aber mit 5 – 20 Meter Schleppleine und großem Garten Zuhause lässt es sich leben. Hundeschule besuchen wir inzwischen auch wieder fleißig, weil die Kontakte zu anderen Hunden und Menschen für beide wichtig sind. Kelly wird immer sicherer und auch Lucy geht inzwischen gerne und hat keine Angst mehr vor den anderen Hunden.

Mein Brackenkind hat zu viel Jagdtrieb und zu wenig Impulskontrolle – wir arbeiten weiter dran, sie ist inzwischen wesentlich ruhiger geworden. Kelly kann all das gut, sie zeigt mir Rehe an und wartet dann darauf, dass ich sie belohne. Wir diskutieren nur manchmal, ob sie nicht doch mal eben schnell 100 Meter in den Wald laufen darf. Maisfelder möchte sie auch gerne erkunden. Doch in der Regel lässt sie sich leicht zurückrufen und bleibt dann auf dem Weg.

Den beiden ist es egal, wo ich mit ihnen spazieren gehe – aber sie lieben den Tortsee und die Ebene dort. Vielleicht schaffe ich es in diesem Sommer, dass Lucy auch ins Wasser geht. Bisher vermeidet sie es, die Füße nass zu bekommen.

 

Frohe Ostern – auch wenn es in diesem Jahr etwas anders ausfällt, als gewohnt

Liebe Gäste,

auf diesem Weg wünschen wir allen ein Frohes Osterfest, bleiben Sie gesund.

Ich muss gleich noch arbeiten bis 23 Uhr, danach habe auch ich zwei entspannte Tage. Ungewohnt im Home Office für die Kunden da zu sein, doch es macht weiterhin viel Freude. TV, Internet und Telefon muss gehen.

Die Tage werden genutzt, um wie jeden Tag mit meinen Hunden zu laufen. Zwischendurch versuchen wir es auch mit Erziehung 😉

Wann wir wieder Gäste aufnehmen dürfen, wissen wir weiterhin nicht – doch irgendwann wird es schon wieder werden. Bis dahin Geduld oder wie der Norddeutsche sagt: Abwarten und Tee trinken 😉

Bitte bleiben Sie Zuhause, passen Sie gut auf sich auf, damit Sie Ihren Urlaub bei uns in den Ferienhäusern hoffentlich bald wieder genießen können.

Viele Grüße

Karin Schwantje

Corona macht auch vor uns nicht halt

Liebe Gäste,

die ersten Buchungen wurden aufgrund der Allgemeinverfügung nicht zu touristischen Zwecken zu vermieten storniert und das Geld komplett erstattet. Ein Stammgast möchte auf jeden Fall noch in diesem Jahr kommen und wird nun für den Herbst erwartet. Ein älteres Ehepaar, das eigentlich noch nicht in dem betroffenen Zeitraum fällt, haben wir auf Wunsch kostenlos auf den Herbst umgebucht.

Da ich nicht glaube, dass Mitte April eine Vermietung bereits wieder möglich ist, habe ich beide Häuser vorsorglich bis Mitte Mai gesperrt.  Ich selbst werde auch nicht in meinen Häusern sein, sondern verbringe meinen Urlaub gerade in meinem Garten 😉

Gemeinsam werden wir es schaffen und es wird eine Zeit kommen, in der Urlaub, zumindest in Deutschland, wieder möglich ist. Dafür bedarf es aber der Mithilfe und Solidarität von allen. Heute hilft kein Meckern, sondern es ist kreative Lösungsfindung gefragt und das kann ich gut, denn in meinem Leben gab es schon sehr heftige Zeiten.

Natürlich gibt es Einbußen und die laufenden Kosten und Darlehen müssen bedient werden. Einen Fuß vor den anderen setzen und hier und heute leben. Es wird für alles Lösungen geben, die müssen nur noch gefunden werden – hier braucht es ein wenig Geduld, denn alle sind derzeit dran, dieses zu schaffen. Unsere Aufgabe ist es, das Virus nicht weiter zu verbreiten, die Hygienemaßnahmen zu befolgen und nach Möglichkeit in unseren 4 Wänden zu bleiben – wer Glück hat, wie ich, verfügt über einen eigenen Garten.

Seit letztem Freitag bin ich im Home Office. Das war dringend notwendig, da wir im Großraumbüro beschäftigt waren und es nur eine Frage der Zeit war, bis einer von uns infiziert gewesen wäre. Großes Lob an alle Kolleginnen und Kollegen, wir haben uns alle dran gehalten. Die IT hat das Unmögliche möglich gemacht und die Arbeitsplätze können nun per Remote bedient werden und wir Zuhause für alle Kunden weiterarbeiten, denn die Infrastruktur in Deutschland muss weiterhin funktionieren. Mein Job war schon vorher „social distance“, da ich in Randzeiten arbeite. Wenn meine Freunde/Familie Feierabend haben, beginnt meine Arbeit und auch am Wochenende ist bei uns oft Dienst angesagt – somit findet gesellschaftliches Leben wenig statt und für mich ist es keine große Umstellung.

Diese Arbeitszeiten habe ich mir nicht ausgesucht, sondern das Leben hat es mit sich gebracht und ich musste das Beste daraus machen. Und das ist es, was ich gut kann – immer etwas Gutes an einer Situation erkennen und darauf aufbauen, statt nach dem Negativen zu suchen. Es gab in dunklen Zeiten – und davon hatte ich einige – immer von irgendwo ein Licht, das mir wieder weiter geholfen hat.

Dieses hier ist für alle neu, keiner kann auf Erfahrungen zurückgreifen – eine Herausforderung. Viele Unternehmen müssen schließen, Mitarbeiter gehen in die Kurzarbeit. Dennoch: Wir haben in Deutschland einen großen Vorteil. Die Wirtschaft war nicht am Boden, sondern die Einwirkung kam von außen und ich glaube fest daran, dass die Wirtschaft sich wieder erholt. Dazu haben wir Kurzarbeitergeld und wir haben eine Grundsicherung. Lohnfortzahlung für 6 Wochen, auch Arbeitslosengeld. Die Krankenhäuser sind vorbereitet auf eine Mammutaufgabe und die Grundversorgung ist abgesichert. All das gibt es in vielen Ländern nicht und darauf sollte man sich heute einmal besinnen.

Die Banken arbeiten mit Hochdruck daran, den kleineren Unternehmen Liquidität zu liefern und auch dort den Druck zu nehmen – ich habe heute die Tilgungsaussetzung beantragt und gesagt, dass dieses Zeit hat, da ich in der privilegierten Lage bin, einen Job zu haben und mein Gehalt jeden Monat kommt, somit kann ich auch ein paar Monate überbrücken, doch halt auch nicht auf Dauer durchhalten. Wichtiger sind die anderen, die nun dringend Hilfe benötigen und mich dürfen sie ganz entspannt danach bedienen.

Eine Krise zu nutzen und sich auf das wirklich Wichtige im Leben konzentrieren – mein Sohn ist gesund, meinen Hunden geht es gut und mir auch. Alles andere findet sich, dauert manchmal ein wenig, doch es kommt. Ich kann die Ängste verstehen, doch es ist wichtig diese Angst zu besiegen, in dem man sich auf den Moment konzentriert.

Ein großes Lob an alle, die da draußen ihren Dienst verrichten müssen. Angefangen von der Verkäuferin bis hin zum Pflegepersonal, den LKW-Fahrern, der Polizei, der Bundeswehr und so vielen mehr, die man gar nicht alle aufzählen kann.

Bitte bleiben Sie, so weit möglich, Zuhause – passen Sie gut auf sich auf und bleiben Sie gesund. Gehen Sie in den Superheldenmodus und machen Sie es sich auf dem Sofa bequem.

Kurzaufenthalt

Wie üblich war ich kurz vor Weihnachten ein paar Tage im Ferienhaus. In Haus 8 gab es die Reparatur der Verkleidung des Saunaofens – irgendwie hing die völlig daneben. Schlimmer fand ich in diesem Jahr allerdings, dass jemand die Türzarge in Haus 8 im Bad im EG demoliert hat – fiel zwar nicht sofort auf, da unter dem Schließblech Innenseite der Tür, doch das war schon richtig ärgerlich. Verursacher leider da nicht mehr festzustellen. Auch die Zarge wurde ersetzt.

In Haus 10 gibt es nun einen neuen Fernseher – und oh Wunder: es läuft sogar Netflix und Prime. Allerdings weiß ich nicht, ob es störungsfrei läuft, wenn auch Haus 8 belegt ist oder die Witterung eine andere ist.

Dieser Urlaub war aber in erster Linie ein Erholungsurlaub für mich nach meiner OP und die Zusammenführung meiner Hunde – ist schon herrlich in der Natur zu laufen und das fand Lucy auch. Manches erinnerte mich an Kelly aus der ersten Zeit – wieder ein Hund, der auf 2 Beinen steht, um zu erkunden, was da alles so herrlich riecht 😉 Dabei ist Lucy ehr ein Hund, der ständig die Nase am Boden hat.

Das Autofahren fällt ihr noch schwer – Kelly ist inzwischen Profi, denn sie weiß, dass es immer interessant wird, wenn wir mit dem Auto losfahren. Vor der Abreise standen die Autotüren alle offen, weil ich dann die Klamotten einräume. Lucy hat die Gelegenheit genutzt und ist schon mal ins Auto gehüpft – ein Anfang ist gemacht. Adaptil zeigte bei ihr kurzfristig Wirkung, doch so richtig leider nicht.

Wir hatten einen richtigen Regentag – doch die richtigen Klamotten dabei, um dem Regen zu trotzen. Ansonsten sonnig und auch mal bedeckt.

Also wieder ein Hund, der Probleme mit Autofahren hat – irgendwie hatten meine anderen Hunde das nie, doch die waren schon als Welpen dran gewöhnt immer mitzufahren. Ist das erste Mal, dass ich Second-Hand-Hunde habe. 

Lucy kam mit dem Manko, dass sie nicht mehr stubenrein war – das kann ich so nicht bestätigen, hier funktioniert es gut mit ihr. Dass sie schnappt wurde mir leider auch erst bei der Übergabe mitgeteilt – ich hatte da aber schon einiges gesehen, wusste aber nicht, um es an der Umstellung liegt. Sie hat ein Problem mit Tierarztbesuchen – auch da müssen wir dann ran und erst einmal ein paar „Guck-Termine“ machen und gleichzeitig Maulkorb für diesen Fall trainieren, damit es dann nicht zu stressig wird, wenn es tatsächlich sein muss.

 

 

 

 

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